Stellungnahme des Geschichtsvereines Borna e. V.

Der Vorstand des Geschichtsvereines Borna e. V. distanziert sich auf das Schärfste von dem im Bornaer Stadtjournal 09/2019 vom 30.04.2019 erschienenen Artikel von Herrn Bundesmann „Straßennamen in Borna (Teil 64.3)“.
Die Veröffentlichung der Texte sind weder vom Vorstand beauftragt, noch abgestimmt und ist auch nicht die Meinung der Mitglieder des Geschichtsvereins. Der Vorstand behält sich weitere Schritte vor.

Auf der Vorstandssitzung vom 20.05.2019 fand eine Aussprache mit Herrn Bundesmann zum Thema Beitrag im BSJ vom 30.04.2019 statt. Wir haben ihm die Möglichkeit gegeben sich, zu den Vorwürfen zu äußern was er auch wahrgenommen hat. Im Ergebnis des Gesprächs hat Herr Bundesmann dem Vorstand gegenüber seinen Austritt erklärt.

Jörg Fritsch, Dr. Brigitta Ast, Manuela Kolster, Thomas Bergner
Der Vorstand

Internationaler Museumstag

Internationaler Museumstag

Aus Anlass des Internationalen Museumstag 2019, der in diesem Jahr unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“ steht,
waren alle am Samstag den 18. Mai 2019 um 14.00 Uhr
in das Museum der Stadt Borna eingeladen.
Sie konnten mit den Mitgliedern des Christlichen Umweltseminars Rötha (CUR) im Museum ins Gespräch kommen, um zu erfahren, was ihnen aus heutiger Sicht – rückblickend auf ihr Engagement in der Umweltbewegung der DDR – besonders wichtig ist.
Der Eintritt war frei an diesem Tag.

Das Bornaer Land vor 100 Jahren

Am Mittwoch den 15.05.2019, 19:00 Uhr lud der Kulturwissenschaftler Dr. Hans-Jürgen Ketzer
im Rahmen unserer gemeinsamen  Veranstaltungsreihe in das Bürgerhaus „Goldener Stern“ ein.

Der Krieg vorbei, die winterliche Kohlenförderung in Gefahr, demokratische Wahlen zu einer Nationalversammlung, Gewalt gegen politische Gegner, Sachsen als freier Volksstaat, niederschmetternde Nachrichten aus Versailles,
kurzum: 1919 war ein Jahr im Wechselbad der Gefühle.
Das galt nicht zuletzt für Borna und Umgebung.
Dr. Hans-Jürgen Ketzer hat einiges von alledem zusammengetragen, womit sich die Bewohner der Region damals auseinandersetzen mussten, und versucht Eindrücke davon zu vermitteln, wie sie ihr Leben organisierten.
Dabei wird eine Zeit sichtbar, in der man sich von politischen Entscheidungen noch viel mehr erhoffte, als dies heute der Fall ist, in der allerdings auch Neuerungen eingeleitet wurden, die man kurz zuvor kaum für möglich hielt, so den 8-Stunden-Arbeitstag, das Frauenwahlrecht, die Trennung von Staat und Kirche oder die Abschaffung von Adelsprivilegien.

Mode im Wandel der Zeit

Zu sehen sind die Keramiken am Edeka Parkplatz, früher und heute, das neuste Projekt des Vereins und andere Beteiligten unter Leitung von Frau Raabe (geprüfte Gästeführerin). Siehe Beitrag im lokalen Teil der LVZ vom 26.03.2019 (Bilder Archiv Museum Borna)

Buchpräsentation und Lesung

Am Mittwoch den 24. April 2019 um 19:00 Uhr lud Frau Ingrid Krau im Rahmen unserer gemeinsamen Veranstaltungsreihe zur Buchpräsentation Kohle, Öl und Krieg: Eine Biographie in das Bürgerhaus „Goldener Stern“ein.
Öl braucht Krieg und Krieg braucht Öl, ersatzweise Öl aus heimischer Kohle – das ist die harte Logik der deutschen Expansion im 2. Weltkrieg. Für den jungen Bergingenieur aus der Provinz, Vater der Autorin, welcher über viele Jahre im Borna-Meuselwitzer Braunkohlenrevier gewirkt hat, bietet der Expansionskurs der DEA (Deutsche Erdöl AG) Arbeit und Aufstieg. 
Sehr behutsam näherte sich die Autorin diesem Leben und dieser Zeit, ergänzte die Erzählung mit Briefen, Dokumenten, eigenen Erinnerungen und genau recherchierten Fakten.

Das Buch Kohle, Öl und Krieg: Eine Biographie aus der Lesung gibt es zum Preis von 10 Euro im Museum der Stadt Borna zu kaufen.

Der Bornaer Kasper einst und heute

Am 20.03.2019 um 18:00 Uhr lud Michael Frank alle Interessierte ins Stadtkulturhaus ein.
Er erzählte uns vom Leben des Bornaer Puppenspielers Hans Frannek und seinem Nachfolger und unterhielt Alle mit kleinen Spielszenen. Zu sehen waren die Original-Handpuppen aus der Werkstätte „Bornaer Handspielpuppen Gerhard Stiehl – Zedtlitz“ und andere Handpuppen von einst und heute.

Puppen von unserem Mitglied Annerose Kämpfer (Museumspädagogin)

Unsere Zukunft hat schon begonnen

Am Mittwoch, den 13.03.2019, um 17 Uhr wurde im Museum der Stadt Borna
die Wanderausstellung des Archiv Bürgerbewegung e.V. Leipzig eröffnet.
Herr Walter Christian Steinbach, Regierungspräsident a.D., wird sein Buch „Eine Mark für Espenhain“ vorstellen.
Die Ausstellung wurde um Objekte der museumseigenen Sammlung erweitert und bietet ein thematisches museumspädagogische Programm an.

Weitere Veranstaltungen im Begleitprogramm:
18.4.2019, 10.00 Uhr (für Schulen) und 14.00 Uhr Druckworkshop am Gründonnerstag
18.5.2019, 14:00 Uhr Zeitzeugengespräch anlässlich der friedlichen Revolution vor 30 Jahre
16.6.2019, 14.00 Uhr Busexkursion mit Walter Christian Steinbach vom Museum aus zu den Schauplätzen des „Espenhainbuches“

Präsentation der digitalen Wissensbasis

digitale WissensbasisAm Dienstag den 15.01.2019 präsentierte 
Dr. Susanne Baudisch
im Bürgerhaus „Goldener Stern“ in Borna
das Findbuch der Findbücher,
die digitale Wissenbasis. 

Borna gehört zu den Städten, deren älteste Namenbelege forschungsseitig immer wieder neu hinterfragt werden oder zumindest ausreichend Diskussionsstoff bieten. Doch diesmal geht es nicht um die erste Erwähnung des Ortsnamens Borna für die heutige Stadt südlich von Leipzig. Es steht vielmehr die erste Erwähnung Bornas in der Qualität als Stadt des Mittelalters im Fokus der Betrachtung.
Diese erste urkundliche Überlieferung, die darauf schließen lässt, dass Borna die Rechtsqualität einer Stadt besaß, datiert in das Jahr 1318: In einer Urkunde des Niederadligen Heinrich von Greifendorf, Burgmann in Borna, die dieser am 2. September 1318 zugunsten des Clarissenklosters in Weißenfels ausstellen ließ, werden als letzte Zeugen namentlich erwähnt: Heinrich, (der) Schultheiß (Henricus scultetus), Conrad von Altenburg (Conradus de Aldinburg) und Konrad, (der) Schreiber (Conradus scriptor), sämtlich Bürger in Borna (cives in Burnis). — Die Urkunde mit dem Siegel Heinrichs von Greifendorf ist im Sächsischen Hauptstaatsarchiv Dresden als Original erhalten (OU Nr. 2141 (A), Pergament).

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein und dem Museum der Stadt Borna.

Digitales Stadtmodell

Digitales Stadtmodell

Um die Ereignisse der Reformation in Borna „zu erleben“ schauen Sie sich das digitale Stadtmodell im Museum der Stadt Borna an. Auch zu sehen im Film auf der genannten Seite.
Sie sind herzlich dazu eingeladen.