125 Jahre Harmoniumbau „O. Lindholm“

Briefwand
Zu sehen in der neuen Sonderausstellung im Museum der Stadt Borna 

Am Mittwoch den 03.07.2019 hatte das Museum der Stadt Borna zur Sonderausstellungseröffnung:
125 Jahre Harmoniumbau „O. Lindholm“ ….. und Borna wurde weltbekannt eingeladen.
Anlässlich der Gründung der Harmoniumfabrik O. Lindholm am 1. Juli 1894 und der späteren Übernahme durch Gustav Weischet im Jahre 1911 entstand in Zusammenarbeit mit Tobias Weischet, dem letzten Firmenbesitzer, diese Sonderausstellung.
Der gebürtige Schwede Olof Lindholm begründete den Weltruf der Stadt Borna im Musikinstrumentenbau.

Seine Harmonien von sehr guter Qualität beeinflussten die Kirchen- aber auch die Konzert- und Salonmusik um die Jahrhundertwende. Gustav Weischet und seine Nachfolger führten diese Erfolgsgeschichte fort, so dass man heute noch in der ganzen Welt Harmoniums aus Borna findet. Ob in Finnland, Brasilien, den USA, Russland oder im Vatikan, der Name Olof Lindholm wird in höchsten Tönen für seine Instrumente gelobt.
Gezeigt werden neben Instrumenten und einer Werkstattsituation, die das Museum in den 1990er Jahren erwerben konnte, hauptsächlich Objekte aus dem Firmenarchiv „O. Lindholm“.
Das Museum der Stadt Borna kann sich glücklich schätzen, nach erfolgter Präsentation, dass Firmenarchiv von Herrn Weischet als Schenkung zu übernehmen.
Zu sehen ist diese Sonderausstellung bis zum 29.09.2019 im Museum der Stadt.

Publikation „Borna in der Reformation“

Borna in der Reformation

Am 19. Juni 2019, 18.30 Uhr fand im Marien-Treff im Gemeindehaus der Evangelischen- Lutherischen Kirchgemeinde Borna die Publikation „Borna in der Reformationszeit“ statt und es wurde zu einer Gesprächsrunde mit den Autoren eingeladen.Das Heft 7 der gemeinsamen Schriftenreihe von Museum und Geschichtsverein Borna entstand in Zusammenarbeit mit der Bornaer Kirchgemeinde und dem Kirchenbezirk.
Das Heft kann für 5 Euro im Museum der Stadt Borna, im Marientreff Borna, in der Buchhandlung Borna, in der Tourismusinformation oder über unsere Kontaktseite erworben werden.

Internationaler Museumstag

Internationaler Museumstag

Aus Anlass des Internationalen Museumstag 2019, der in diesem Jahr unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“ steht,
waren alle am Samstag den 18. Mai 2019 um 14.00 Uhr
in das Museum der Stadt Borna eingeladen.
Sie konnten mit den Mitgliedern des Christlichen Umweltseminars Rötha (CUR) im Museum ins Gespräch kommen, um zu erfahren, was ihnen aus heutiger Sicht – rückblickend auf ihr Engagement in der Umweltbewegung der DDR – besonders wichtig ist.
Der Eintritt war frei an diesem Tag.

Das Bornaer Land vor 100 Jahren

Am Mittwoch den 15.05.2019, 19:00 Uhr lud der Kulturwissenschaftler Dr. Hans-Jürgen Ketzer
im Rahmen unserer gemeinsamen  Veranstaltungsreihe in das Bürgerhaus „Goldener Stern“ ein.

Der Krieg vorbei, die winterliche Kohlenförderung in Gefahr, demokratische Wahlen zu einer Nationalversammlung, Gewalt gegen politische Gegner, Sachsen als freier Volksstaat, niederschmetternde Nachrichten aus Versailles,
kurzum: 1919 war ein Jahr im Wechselbad der Gefühle.
Das galt nicht zuletzt für Borna und Umgebung.
Dr. Hans-Jürgen Ketzer hat einiges von alledem zusammengetragen, womit sich die Bewohner der Region damals auseinandersetzen mussten, und versucht Eindrücke davon zu vermitteln, wie sie ihr Leben organisierten.
Dabei wird eine Zeit sichtbar, in der man sich von politischen Entscheidungen noch viel mehr erhoffte, als dies heute der Fall ist, in der allerdings auch Neuerungen eingeleitet wurden, die man kurz zuvor kaum für möglich hielt, so den 8-Stunden-Arbeitstag, das Frauenwahlrecht, die Trennung von Staat und Kirche oder die Abschaffung von Adelsprivilegien.

Mode im Wandel der Zeit

Zu sehen sind die Keramiken am Edeka Parkplatz, früher und heute, das neuste Projekt des Vereins und andere Beteiligten unter Leitung von Frau Raabe (geprüfte Gästeführerin). Siehe Beitrag im lokalen Teil der LVZ vom 26.03.2019 (Bilder Archiv Museum Borna)

Buchpräsentation und Lesung

Am Mittwoch den 24. April 2019 um 19:00 Uhr lud Frau Ingrid Krau im Rahmen unserer gemeinsamen Veranstaltungsreihe zur Buchpräsentation Kohle, Öl und Krieg: Eine Biographie in das Bürgerhaus „Goldener Stern“ein.
Öl braucht Krieg und Krieg braucht Öl, ersatzweise Öl aus heimischer Kohle – das ist die harte Logik der deutschen Expansion im 2. Weltkrieg. Für den jungen Bergingenieur aus der Provinz, Vater der Autorin, welcher über viele Jahre im Borna-Meuselwitzer Braunkohlenrevier gewirkt hat, bietet der Expansionskurs der DEA (Deutsche Erdöl AG) Arbeit und Aufstieg. 
Sehr behutsam näherte sich die Autorin diesem Leben und dieser Zeit, ergänzte die Erzählung mit Briefen, Dokumenten, eigenen Erinnerungen und genau recherchierten Fakten.

Das Buch Kohle, Öl und Krieg: Eine Biographie aus der Lesung gibt es zum Preis von 10 Euro im Museum der Stadt Borna zu kaufen.

Der Bornaer Kasper einst und heute

Am 20.03.2019 um 18:00 Uhr lud Michael Frank alle Interessierte ins Stadtkulturhaus ein.
Er erzählte uns vom Leben des Bornaer Puppenspielers Hans Frannek und seinem Nachfolger und unterhielt Alle mit kleinen Spielszenen. Zu sehen waren die Original-Handpuppen aus der Werkstätte „Bornaer Handspielpuppen Gerhard Stiehl – Zedtlitz“ und andere Handpuppen von einst und heute.

Puppen von unserem Mitglied Annerose Kämpfer (Museumspädagogin)

Unsere Zukunft hat schon begonnen

Am Mittwoch, den 13.03.2019, um 17 Uhr wurde im Museum der Stadt Borna
die Wanderausstellung des Archiv Bürgerbewegung e.V. Leipzig eröffnet.
Herr Walter Christian Steinbach, Regierungspräsident a.D., wird sein Buch „Eine Mark für Espenhain“ vorstellen.
Die Ausstellung wurde um Objekte der museumseigenen Sammlung erweitert und bietet ein thematisches museumspädagogische Programm an.

Weitere Veranstaltungen im Begleitprogramm:
18.4.2019, 10.00 Uhr (für Schulen) und 14.00 Uhr Druckworkshop am Gründonnerstag
18.5.2019, 14:00 Uhr Zeitzeugengespräch anlässlich der friedlichen Revolution vor 30 Jahre
16.6.2019, 14.00 Uhr Busexkursion mit Walter Christian Steinbach vom Museum aus zu den Schauplätzen des „Espenhainbuches“